
Neues Personal und neue Projekte in der Naturschutzstation Osterzgebirge
Seit Beginn des Jahres hat sich bei der Naturschutzstation das Personalkarussell tüchtig gedreht: Vier neue Kolleginnen verstärken das Team – entweder in komplett neuen Projekten oder als Nachfolge bei bestehenden Personalstellen. Wir stellen hier die vier, die allesamt in Teilzeit angestellt sind, kurz vor.
Am 1. Januar übernahm Claudia Walczak das Flächenmanagement der Naturschutzstation. Naturschutzbedeutsame Flächen in fachgerechte Pflege zu bringen – das ist nun ihr Metier. Die Flächen, die sie beobachtet, sind teils entlegen und nicht ganz leicht zugänglich. Ob mit Bewirtschaftern zu verhandeln, mit Behörden zu kommunizieren oder Artenlisten zu erstellen – Claudia muss in jeder Hinsicht geländegängig sein und ist botanisch sehr versiert.
Seit dem 1. Februar widmet sich Jule Solisch dem neuen LEADER-Projekt „Vernetzung und (Weiter)entwicklung außerschulischer, regionaler Angebote der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Sie berät Macher*innen, die Lerninhalte z.B. in der außerschulischen Umweltbildung vermitteln. BNE ist ein Thema, das an Bedeutung gewinnt, aber noch nicht überall bekannt ist. Jule netzwerkt vor allem, trifft regionale Akteur*innen und versucht deren Bildungsangebote öffentlich sichtbarer werden zu lassen.
Seit 1. März verstärkt Ruth Groß das Koordinationsteam der Naturschutzstation. Überblick behalten, das Geflecht von Akteur*innen und Projekten koordinieren und naturschutzfachliche Inhalte anpacken, das sind ihre Aufgaben. Das Organisieren von Arbeitseinsätzen, Bürokram und Förderantragsprozessen ist abwechslungsreich und schult den Blick fürs Ganze. Ruth fitzt sich rein und schätzt die enge Zusammenarbeit mit engagierten Menschen in und um die Naturschutzstation.
Vom 1. Juli an arbeitet Lenka Forkelová im neuen, deutsch-tschechischen Projekt „InvaArt - Invasive Arten im Grenzgebiet / Invazní druhy v příhraniči“. Hier geht es um die Zurückdrängung ausbreitungsfreudiger, konkurrenzstarker Pflanzenarten wie Stauden-Lupine, Drüsiges Springkraut und Staudenknöteriche, die heimischen – auch empfindlichen, seltenen – Pflanzen deren Lebensräume streitig machen. Als Tschechin hat Lenka wertvolle Sprachkenntnisse, darüber hinaus auch botanische Arbeitserfahrungen, mit denen sie die Projektpartner zu verbinden versucht. Ihr nächster Auftrag: Grenzübergreifendes HeuHoj-Camp (23.-30.8.) – es sind noch Plätze frei!
Allen „Neuen“ wünschen wir eine anregend-erfüllende Zeit in der Naturschutzstation, freuen uns, sie im Team zu haben und laden Leser*innen dazu ein, bei Fragen gern Kontakt aufzunehmen.
Wir danken für die durch die EU ermöglichte Kofinanzierung im o.g. LEADER-Projekt zur BNE.
Das deutsch-tschechische Projekt InvaArt erhält Förderung aus dem sächsisch-tschechischen Fonds INTERREG bei der SAB.


