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JuNa-Praxistag Spechte beobachten (Foto: S. Barnewitz)

Beim vergangenen Praxistag mit Specht-Ausflug hieß es öfter: Nach oben gucken und horchen... (Foto: S. Barnewitz)

Rückblick Praxistag der Jungen Naturwächter: Spechte - bunt und laut

Beim letzten JuNa-Praxistag Ende Mai ging es um unsere bunten, aber manchmal auch etwas lauten Nachbarn im Wald: die Spechte. Von schwarz bis bunt, von klein bis mittel – bei uns in Sachsen sind zahlreiche Spechtarten zu Hause.

Gemeinsam mit der Umweltbildnerin Milana Müller und dem ehrenamtlichen Naturschutzhelfer Frank S. machten sich die Kinder, die sich monatlich als Junge Naturwächter treffen ("JuNas") auf den Weg von Freital-Hainsberg nach Tharandt. Entlang des Brüderwegs begaben sie sich dabei auf eine spannende Specht-Safari. Der abwechslungsreiche Weg führte durch Waldstücke, an Freiflächen und Felsen vorbei. Alte Laubbäume und viel Totholz bieten hier ideale Lebensraumbedingungen für viele Spechtarten, insbesondere für den Buntspecht.               

Unterwegs erfuhren die JuNas, woran man die Anwesenheit eines Spechts erkennen kann: Hacklöcher im Holz, sogenannte Ringelbäume oder eine Spechtschmiede verraten oft, dass ein Specht in der Nähe aktiv ist. Neben aufmerksamem Beobachten spielt aber natürlich auch genaues Hinhören eine Rolle – besonders im Mai machen die Jungvögel mit ihren lauten Bettelrufen auf sich aufmerksam und die charakteristischen scharfen Ruflaute des Buntspechts markieren sein Revier – beides konnten die JuNas bei der Wanderung hören. 

Auf der Johannishöhe angekommen, konnten die Ferngläser für eine kurze Auszeit mit den Tieren vom Hof abgelegt werden, bevor es mit der Sprache der Spechte weiterging. Wofür dient dem Specht eigentlich das Trommeln? Nach der Wanderung kannten die JuNas die wichtigsten Signale bereits gut und konnten beim Klopfspiel sogar mit verbundenen Augen ihren Partner finden. Auch einige typische Rufe blieben bei den Kindern besonders gut mit Eselsbrücken im Gedächtnis: der Schwarzspecht klingt wie „Horror“ und der Grünspecht kann einen auslachen, wenn man im Wald stolpert. Jetzt sind die JuNas bestens für die nächste Specht-Safari vorbereitet!

Danke an alle JuNas, die dabei waren und alle, die diesen Tag möglich gemacht haben!   

Bis bald in der Natur,

Sophia Barnewitz            
Naturschutzstation Osterzgebirge e.V.  

Interesse? Mehr Praxistage und Camps der Jungen Naturwächter findet ihr hier.


© Naturschutzstation Osterzgebirge. Alle Rechte vorbehalten.
Online: https://www.naturschutzstation-osterzgebirge.de/ [Stand: 03.06.2026]