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JuNa-Praxistag Biber Feb. 2026 (Foto: S. Barnewitz)

Ganz eindeutig: Hier hat der Biber Spuren hinterlassen! (Foto: S. Barnewitz)

Rückblick: Junge Naturwächter am Biber-Bau

Am 21. Februar trafen sich die Jungen Naturwächter (JuNas) am Bahnhof Tharandt, denn für diesen Praxistag hatten sich die beiden Gruppenbetreuer Milana Müller und Lukas Vogt etwas Besonderes überlegt – ein Naturabenteuer, aber diesmal nicht auf der Johannishöhe oder im Umweltzentrum, sondern im schönen Freiberg! 

Begleitet von der Biber-Beauftragten und Artenexpertin Dorothea Hoheisel vom NABU Freiberg ging es gemeinsam zum Freiberger Stadtwald. Zwar war in Tharandt der meiste Schnee schon weggetaut, doch hier fanden die JuNas schon auf dem Weg in den Wald über die anliegenden Äcker verschiedene Spuren und Fährten im Schnee. Waren auch Spuren vom Biber dabei? So weit außerhalb seines Reviers zwar nicht, aber je weiter die JuNas in den Wald abtauchten, desto näher kamen sie dem Biber…   

… und lernten ihn auch immer besser kennen. Dass der Biber mit seinem perfekt ans Wasser angepassten Körper, dem „Kelle“ genannten Schwanz und seinen rot-orangenen Zähnen ein ganz besonderes Tier ist, war den JuNas ganz schnell klar. Auch bei einem Ratespiel mit ähnlichen Tieren, die sich im gleichen Lebensraum aufhalten können – wie der Bisamratte oder dem Nutria – ließen sie sich nicht beirren und wussten ganz genau, worauf es beim Biber-Dasein ankommt.         

Doch neben Wissen und Spiel gab es an diesem Tag vor allem was zu entdecken: Die Biber-Beauftragte zeigte den Kindern neben einem vom Biber angelegten Staudamm direkt am Waldweg auch eine "Biberrutsche", also einen Nachweis dafür, wo der Biber aktiv nach Bauholz und Nahrung sucht. Tiefer im Wald, an einem vereisten Teich, mussten die JuNas dann plötzlich ganz leise sein – psssst! Hier schläft der Biber in seiner Biberburg. Zwar halten Biber keinen Winterschlaf, doch auch sie müssen sich mal von der schweren Bauarbeit ausruhen. Wenn man das Ohr auf den Erdbau legt und still ist, hört man vielleicht auch ein leichtes Schnarchen – zumindest haben die JuNas das versucht.          

Danke an alle JuNas, die dabei waren und alle, die diesen Tag möglich gemacht haben! 

Autorin: Sophia Barnewitz, Naturschutzstation Osterzgebirge e.V.  

Interesse an JuNa? Mehr Praxistage und Camps der Jungen Naturwächter findet ihr hier.

Mehr Bilder vom JuNa-Praxistag Biber

JuNa-Praxistag Biber Feb. 2026_2 (Foto: S. Barnewitz)JuNa-Praxistag Biber Feb. 2026_3 (Foto: S. Barnewitz)JuNa-Praxistag Biber Feb. 2026_4 (Foto: S. Barnewitz)
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