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Auch 2020 gab es wieder ein Nachmäh-Wochenende der Grünen Liga Osterzgebirge am Ende des Sommers - und in diesem Jahr sogar tatsächlich mal wieder allerhand zum Nachmähen. Von einer Fortsetzung der Extremdürre der letzten Jahre blieb das obere Osterzgebirge in diesen Sommermonaten zum Glück relativ verschont. Leider gab es aber auch zum Nachmäh-Wochenende kein Grummtwetter*.

Und so mähten und beräumten die ca. 20 Helfer vor allem Nasswiesenbereiche, insbesondere auf dem FND "Bielatal". Während des Heulagers im Juli bleibt hier meistens der Bereich stehen, auf dem mittlerweile über 100 Exemplare Gefleckte Kuckucksblume zu der Zeit in Blüte stehen. Doch ganz ohne Mahd geht es nicht: Brombeeren und zum Teil Staudenknöterich drohen diesen Teil zu überwuchern. Aber auch auf dem im Juli gemähten Hauptteil des FND (mit rund 1000 Exemplaren Breitblättriger Kuckucksblume) waren diesmal die Binsen schon wieder so hoch gewuchert, dass ein zweiter Schnitt dringend erforderlich wurde.

Am Samstagvormittag unterstützten einige der Nachmäh-Helfer den Einsatz der Naturschutzstation auf der Trollblumenwiese an der Bahnlinie, nordwestlich des Geisingbergs.

Am Sonntag fand eine vom Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge organisierte und von der Grünen Liga geführte, öffentliche NATURA-2000-Exkursion im FFH-Gebiet Müglitztal statt, mit Besuch beim Milchschafhof Bärenstein und Info-Imbiss in der Biotoppflegebasis Bielatal (Außenstelle der Naturschutzstation Osterzgebirge).

* "Grumm(e)t" kann als Begriff für die zweite Mahd im Jahr gelten, Heu wird manchmal nur als Begriff für die erste Mahd (einer Wiese) genutzt.

Fotos: Jens Weber

Vorsichtig......mit Fingerspitzengefühl......geschafft!
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Online: https://www.naturschutzstation-osterzgebirge.de/ [Stand: 05.12.2020]